Beratungszentrum und Herberge für arbeitslose Pastoren

Beratungszentrum und Herberge für arbeitslose Pastoren

Nichtsahnend gehe ich vor einiger Zeit in einem Stadtrandstadtteil von Kiel durch die Straßen – und entdecke folgendes unbelebtes Gebilde:
Ein Haus, so traurig wie sein Zweck.
Meine Gefühle sind gemischt. Es ist doch eigentlich zum Brüllen:
Arbeitslose Pastoren – davon habe ich noch nie gehört!
Dann ist auch noch die halbe Fassade mit der Benennung des Hauses beschäftigt.
Aber es ist auch tragisch:
Die Pastoren verlieren ihren Job und somit ja meist auch ihr Haus, also benötigen sie diese Herberge.
Sie brauchen die Beratungsstelle, um sich neue Perspektiven zu erschließen.

Doch das Haus steht nun leer.
Was dort passiert ist, wieso es jetzt verlassen ist und wieso man es überhaupt errichtet hat, konnte ich bisher noch nicht herausfinden.

Der Witz den ich verspürt habe, bis ich mich etwas weiter mit dem Bild beschäftigte, ist verschwunden.